Der Arbeitsvorrat zur
mobilen Ergebniserfassung dient innerhalb der
SAP® R/3® Systeme mit QM- Modulen zur
Verwaltung der Prüfaufgaben für mobile
Erfassungsgeräte zum Prüfer.
Der Prüfer entscheidet, mit welchem mobilen
Gerät (Handheld, Notebook oder Subnotebook) er
eine mobile Prüfung abarbeiten möchte. Nach dem
er seine Wahl für ein bestimmtes mobiles Gerät
getroffen hat, definiert er für dieses Gerät
die Prüfaufgaben im SAP® R/3® QM- Modul.
Dazu legt sich der Prüfer einen Arbeitsvorrat
für das mobile Gerät an. Hierzu verwendet er
die mobile Datenerfassung, welche er im SAP®-
System mit der Transaktion QEH1
aufruft.
Dort erstellt, verwaltet und überwacht er seine
"persönlichen" Arbeitsvorräte für
die mobile Ergebniserfassung.
Im SAP® QM- Modul ist die kleinste
Einheit für eine mobile Prüfaufgabe
der SAP®- Prüflosvorgang. Ein Arbeitsvorrat für ein mobiles
Gerät kann aus beliebig vielen Vorgängen zu
beliebig vielen Prüflosen bestehen.
Jeder einzelne Prüflosvorgang ist ein
Zuteilungssatz im SAP® Arbeitsvorrat.
Beispiel für
einen SAP® Arbeitsvorrat mit 4.
Zuteilungssätzen zur mobilen Ergebniserfassung:
| Zuteilungssatz 1 |
Prüflosvorgang - A |
Prüflos 00000004711,
Vorgang 0110 |
| Zuteilungssatz 2 |
Prüflosvorgang - B |
Prüflos 00000004711,
Vorgang 0130 |
| Zuteilungssatz 3 |
Prüflosvorgang - C |
Prüflos 00000000815,
Vorgang 0110 |
| Zuteilungssatz 4 |
Prüflosvorgang - D |
Prüflos 00000000815,
Vorgang 0215 |
Die Anzahl von
Zuteilungssätzen für einen SAP® Arbeitsvorrat
ist beliebig.
In jedem Zuteilungssatz (Prüflosvorgang) stehen
die Prüfmerkmale, die die eigentliche
Prüfaufgabe darstellen.
Die Prüfmerkmale im Zuteilungssatz hängen von
Fähigkeiten des mobilen Gerätes ab.
In einem Zuteilungssatz werden vom SAP®- System
nur die Prüfmerkmale hinzugefügt, die mit dem
mobilen Gerät tatsächlich bearbeitet werden
können. Prüfmerkmale die nicht mit dem mobilen
Gerät bearbeitet werden können, stehen nicht
zur Verfügung.
Die Fähigkeiten aller mobilen Geräte sind
deshalb im SAP®- System definiert (Definition
von 'Mobilen Anwendungen' im SAP® Customizing).
Beispiel aus MQSS_SN1.EXE
und MQSS_HT1.EXE:
Anzeige der Fähigkeiten
eines mobilen Gerätes im SAP®- System (SAP®-
Leistungsumfang)

Zusammenfassung
Der Prüfer entscheidet, mit
welchem mobilen Gerät die Daten einer
Prüfaufgabe erfasst werden sollen. Diese hängt
von der Prüfaufgabe und den Möglichkeiten des
mobilen Gerätes und den Möglichkeiten der QM
Anwendung zur mobilen Ergebniserfassung (SAP®-
Leistungsumfang) ab.
Der Leistungsumfang für mobile SAP® Anwendungen
ist in der Tabelle: "TQ90" (SAP®
Tabelle "TQ90" = Definition von
'Mobilen Anwendungen') abgelegt.
Als Vorbereitung zur mobilen
Ergebniserfassung im SAP®- System legt sich der
Prüfer einen Arbeitsvorrat für eine von ihm
ausgewählte mobile Anwendung an. Hierzu
verwendet er die mobile Datenerfassung, welche er
im SAP®- System mit der Transaktion QEH1
aufruft. Dort erstellt, verwaltet und überwacht
er seine "persönlichen"
Arbeitsvorräte für mobile Anwendungen zur
Ergebniserfassung.
Im Arbeitsvorrat für die
mobile Ergebniserfassung werden für jeden
Prüfer ausgewählte Prüfvorgänge vorgemerkt.
Diese sollen mit dem gewählte mobilen Gerät
bzw. mit der Erfassungssoftware des Gerätes
abgearbeitet werden.
Die vorgemerkten Prüfvorgänge werden mit Hilfe
von Zuteilungen in einem eigens dafür zur
Verfügung stehenden Arbeitsvorrat erstellt und
überwacht.
Der Prüfer stellt sich somit aus einem oder
mehreren Prüflosen seine Prüfvorgänge
zusammen, die er später mit der gewählten
mobilen Anwendung erfassen will.
Hinweis
Die mobile Ergebniserfassung
setzt die Definition von 'Mobilen Anwendungen' im
SAP® Customizing voraus. Die mobile Anwendung
bestimmt einerseits den Übertragungsumfang der
Merkmale und spiegelt somit den Funktionsumfang
der externen Erfassungssoftware wider, anderseits
steuert sie das Verhalten im R/3®-System bei der
Rückmeldung der Ergebnisdaten.
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